Der Gott, der Eisen wachsen ließ…

Freiheit …

Die Zeit schreitet voran, aber sie ändert sich nicht wirklich. Vor ähnlichen Herausforderungen, wie jene unserer Zeit, standen schon einst unsere Ahnen. Die Probleme hatten vielleicht andere Namen, die Umstände waren vielleicht andere, aber eines haben die Generationen stets gemeinsam: Die Herausforderung zur Verteidigung, zum Kampf für Recht und Freiheit!

Wer nicht um seine Rechte kämpft, hat keine!

Wer nicht um seine Heimat kämpft, verliert sie…

Zum Vergleich der Songtext „Freiheit“ von Marius Müller-Westernhagen. Auch hier wird die  existenzielle Wichtigkeit der Freiheit für den Menschen herausgestellt. Leider ist sie die Einzige die fehlt…

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Der Gott, der Eisen wachsen ließ…

Ernst Moritz Arndt

Ernst Moritz Arndt – Wikipedia

Ernst Moritz Arndt (Bild: Wikipedia,
https://de.wikipedia.org/wiki/Ernst_Moritz_Arndt)

Der Gott, der Eisen wachsen ließ,
der wollte keine Knechte,
drum gab er Säbel, Schwert und Spieß
dem Mann in seine Rechte,
drum gab er ihm den kühnen Mut,
den Zorn der freien Rede,
dass er bestände bis aufs Blut,
bis in den Tod die Fehde.

So wollen wir, was Gott gewollt,
mit rechten Treuen halten
und nimmer um Tyrannensold
die Menschenschädel spalten.
Doch wer für Schand und Tande ficht,
den hauen wir in Scherben,
der soll im deutschen Lande nicht
mit deutschen Männern erben!

O Deutschland heil’ges Vaterland,
o deutsche Lieb’ und Treue!
Du hohes Land, du schönes Land,
wir schwören dir aufs Neue:
Dem Buben und dem Knecht die Acht,
der speise Kräh’n und Raben!
So ziehen wir aus zur Hermannsschlacht
Und wollen Rache haben.

Lasst brausen, was nur brausen kann,
in hellen, lichten Flammen!
Ihr Deutsche alle Mann für Mann,
zum heil’gen Krieg zusammen!
Und hebt die Herzen himmelan
Und himmelan die Hände,
und rufet alle Mann für Mann:
Die Knechtschaft hat ein Ende.

Lasst wehen, was nur wehen kann,
Standarten weh’n und Fahnen,
wir wollen heut uns Mann für Mann
zum Heldentod ermahnen.
Auf! Fliege hohes Siegspanier,
voran den kühnen Reihen!
Wir siegen oder sterben hier
Den süßen Tod der freien.

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Freiheit ist das Einzige was zählt…

Freiheit ist die Einzige, die fehlt…

Freiheit“ Songtext von Marius Müller-Westernhagen (1987)

Marius Müller-Westernhagen auf der Berlinale 2008

Foto: (Quelle: Wikipedia, Marius Müller-Westernhagen
https://de.wikipedia.org/wiki/Marius_M%C3%BCller-Westernhagen)

Die Vetraege sind gemacht
Und es wurde viel gelacht
Und was Suesses zum Dessert
Freiheit, Freiheit.

Die Kapelle, rum-ta-ta
Und der Papst war auch schon da
Und mein Nachbar vorneweg

Freiheit, Freiheit,
Ist die einzige, die fehlt.
Freiheit, Freiheit,
Ist die einzige, die fehlt.

Der Mensch ist leider nicht naiv.
Der Mensch ist leider primitiv.

Freiheit, Freiheit,
Wurde wieder abbestellt.

Alle, die von Freiheit traeumen,
Sollen’s Feiern nicht versaeumen,
sollen tanzen auch auf Graebern.

Freiheit, Freiheit,
Ist das einzige, was zaehlt.
Freiheit, Freiheit,
Ist das einzige, was zaehlt.

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