unsere Geschichte

Ihr wisst nicht viel, weil ihr nicht wisst und wissen wollt, was Deutschland ist.

Hoffmann v. Fallersleben

Foto – Viktor Drachev/Agence France-Presse – Getty Images

Wenn man ein Land besucht, sieht man normalerweise in jeder Stadt ein Zeugnis des Nationalstolzes. In Deutschland gibt es in jeder Stadt etwas, daß dem großen deutschen Volk einredet, daß die Väter und Großväter Mörder gewesen sind.

Mahmoud Ahmadinejad

Wir Deutsche kennen unsere Geschichte meist nur noch aus Schulbüchern und den Darstellungen der Massenmedien. Demnach hat unser Land die Welt in zwei schreckliche Kriege geführt. Unsere Großväter haben fürchterliche Verbrechen begangen, an die wir durch Medien, Monumente und Politik auch ständig erinnert werden.
Unsere schreckliche Deutsche Vergangenheit macht jeden Deutschen, uns, unsere Kinder, unsere Enkel, zu Massenmördern, zu Mitschuldigen an unmenschlichen Verbrechen.
Jede abweichende Meinung, Darstellung und Fragestellung dieses offiziellen Geschichtsbildes wird kriminalisiert, in eine rechte Gesinnungsecke gestellt, ohne argumentativ und inhaltlich eine überprüfbare Beantwortung, oder Korrektur zu erfahren.

Warum ist das so?

Die BRD hat, entgegen der offiziellen Darstellung, keinesfalls volle Souveränität über ihre inneren und äußeren Angelegenheiten.
Verschiedene Bestimmungen des sogenannten Überleitungsvertrag es von 1954 bleiben auch nach dem Zwei-plus-Vier-Vertrag von 1990 weiterhin in Kraft (siehe BGBl. 1990 Teil II, S. 1386 ff). Das heißt, grundsätzliche Bestimmungen des alliierten Besatzungsrechtes gelten weiterhin!
(Siehe auch Hans Peter Thietz, BRD- souveräner Staat oder noch immer unter Besatzungsrecht?)

Foto: Michel Friedman (Foto DDP)

Versöhnung ist ein absolut sinnloser Begriff. Den Erben des judenmordenden Staates kommt gar nichts anderes zu, als die schwere historische Verantwortung auf sich zu nehmen, generationenlang, für immer.

Michel Friedman

Für obige Frage ist hier insbesondere Artikel 7 (1) interessant. Dieser besagt nämlich, daß …
“(deutsche Gerichte und Behörden … alle Urteile und Entscheidungen“ aus den Nürnberger Prozessen „in jeder Hinsicht als rechtskräftig und rechtswirksam … zu behandeln haben.“
Zu den Entscheidungen des Gerichts gehörten die „Feststellungen“ zum Ablauf der Ereignisse, die zum Kriege führten. Sie stehen in den Urteilsbegründungen. Die Urteile konnten nach Maßgabe des Gerichts auch ohne Beweiserhebung oder gegen die Beweisführung der Verteidigung zustande kommen.
Dadurch waren der subjektiven Sicht der Siegermächte Tür und Tor geöffnet und die besiegten Deutschen per Gerichtsbeschluß verpflichtet, diese Sicht zu übernehmen.
Zu den Behörden, die diese so zustande gekommenen „Feststellungen“ in jeder Hinsicht als rechtswirksam zu behandeln haben, gehören die Kultusministerien der Länder, die die Aufsicht über den Inhalt der Geschichtsbücher an den Schulen führen. Die forschenden Beamten sind per Diensteid an diesen Artikel 7 des Deutschlandvertrags gebunden und damit an eine Lesart von „Geschichte“ , die in Nürnberg verbindlich festgeschrieben worden ist.)“ …

1990 wurde der Überleitungsvertrag durch den Zwei-plus-Vier-Vertrag abgelöst, und die Siegermächte bestanden dabei darauf, daß der besagte Artikel 7 (1) des Vertrags von 1954 weiterhin Bestand hat. In der „Vereinbarung vom 27/28. September 1990 zum Deutschlandvertrag und zum Überleitungsvertrag“, die den Zwei-plus-Vier-Ver­trag begleitet, wurde das noch einmal von deutscher Seite schriftlich zugesichert.
So weiß man als Leser heute nicht, wo Historiker und Autoren aus der frühen Bundesrepublik gesetzestreu die Siegerlesart der Geschichte zu Papier gebracht und nachfolgenden Historikern und Autoren als irreführendes Erbe hinterlassen haben.

(Quelle: Gerd Schultze-Rhonhof, 1939, der Krieg, der viele Väter hatte: Der lange Anlauf zum Zweiten Weltkrieg )

Dieser Hintergrund erklärt auch die Tabuisierung einer revisionistischen Aufarbeitung der deutschen Vergangenheit und deren fanatische Verfolgung durch Politik und Rechtssprechung. Die Festschreibung der Geschichte nach lesart  der Siegermächte,  ist das Fundament auf denen die BRD errichtet worden ist. Sie ist Existenzberechtigung und Staatsräson…
Problematisch dabei ist, daß unser Geschichtsbild durch propagandistische Darstellungen Deutscher Kriegsgegner oftmals in deren Sinne verfälscht wird und Kraft dafür durch sie geschaffener Gesetze Einzug in Schulbücher und Medien findet. (siehe Umerziehung)
Fast sämtliche Nachkriegsausgaben von Akten und historisch relevanten Publikationen wurden von amerikanischen, englischen und französischen Wissenschaftlern und Archivaren zusammengestellt und herausgegeben.

Es darf nicht wundern, daß die Akten dabei zu Gunsten der Sieger ausgewählt und auch gewaschen worden sind.

(Quelle: Gerd Schultze-Rhonhof, 1939, der Krieg, der viele Väter hatte: Der lange Anlauf zum Zweiten Weltkrieg )

Der durch die Alliierten beschlossene und noch immer stattfindende Umerziehungsprozeß (re-education) der Deutschen durchzieht unsere Kultur, die Medien und unsere Köpfe. Die ständige, pausenlose Wiederholung dunkelster Deutscher Vergangenheit entfremdet uns von unseren Wurzeln, macht unsere Vorfahren zu Feinden und hält alle Deutschen in einen schuldbewußten, komplexbehafteten, zukunftslosen Dämmerzustand. Dieser spaltet das Volk, vergiftet die Jugend, mißbraucht unsere Kinder und zerstört unsere Nation.

Die einseitige Geschichtsdarstellung in unserem Lande gibt gerade auch deshalb zu denken, weil es nach so langer Nachkriegszeit, auch nach Freigabe relevanter Dokumente, historische Informationen gibt, die den bisherigen Darstellungen in der BRD gegenüber stehen. Das Festhalten an der vorgeschriebenen Geschichtsdarstellung der Siegermächte, die strafrechtliche Unterbindung jeder Zeitgeschichtsforschung zum Thema,  schafft Mißtrauen und Zweifel. Es entsteht der Eindruck, als Deutscher belogen zu werden.

Um diesen Zustand zu ändern, bedarf es des Mutes, die Dinge beim Namen zu nennen, Zweifel auszusprechen und vermeintliche Tatsachen und Beweise zu hinterfragen.
Wir Deutsche sind für alle Zeit furchtbarer Verbrechen beschuldigt. Wir müssen das Recht zur Verteidigung bekommen! Wir müssen dieses Recht notfalls erstreiten, wir müssen es notfalls erkämpfen!
Es geht hier nicht um zurückdrehen der Geschichte. Es geht um Verstehen, um Begreifen, um Verarbeitung! Es geht um unsere Zukunft, um unser Überleben, als Volk, als Nation!

Ein Volk, das von seiner Geschichte sich trennt, und wenn ihm Schmach auf der Stirne brennt, wird von Gott von der Tafel gelöscht.

Otto von Bismarck

Ziehen wir moralische Unterstützung aus Stimmen und Meinungen, die uns Mut machen sollten. Mut, den wir brauchen, um zukünftig selbstbewußter unsere Deutsche Vergangenheit zu erforschen, Wahrheiten zu akzeptieren, Unwahrheiten auszumerzen und unsere Zukunft als ein freies Volk zu gestalten.

Dinge zu bezweifeln, die ganz ohne weitere Untersuchung jetzt geglaubt werden, das ist die Hauptsache überall.

Georg Christoph Lichtenberg (1742 – 1799), Sudelbücher,