Zitate über Deutschland

…die uns zum Nachdenken anregen sollten.

Die wenigsten Menschen unter uns kennen die Verhältnisse vor und während der Weltkriege persönlich. Die Meisten kennen nur die Interpretationen der Nachkriegszeit. (mehr dazu im Beitrag Umerziehung)
Wer mehr über die Zeit und die wirklichen Geschehnisse erfahren möchte, muß auf Informationen von Zeitzeugen zurückgreifen, so diese noch zu finden sind. Hilfreich sind aber auch Reden, Schriften, Protokolle der entsprechenden Zeitperiode und auch Zitate der jeweiligen Zeit. Zumal Zitate in der Regel prominenten Persönlichkeiten zugeschrieben werden, deren Wort in der Öffentlichkeit Gewicht hat und hatte. Insbesondere Zitate aus Politiker-Reden oder Memoiren bekannter Zeitgenossen lassen tief blicken und decken so manches interessante Detail auf, daß im Allgemeinen in der herrschenden Geschichtsschreibung, als Geschichtsschreibung der Herrschenden, unterging…
Jeder sollte sich überlegen, warum Menschen, ja selbst Kriegsgegner, solche Aussagen machten. Wohl nicht, um den besiegten Deutschen zu schmeicheln? Doch wohl eher der Wahrheit wegen…

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Eine Warnung an Amerika” von Benjamin H. Freedman,
Sagt unserm Volk“ Reverend Dr. Ludwig A. Fritsch (Ph. D., D. D. emer., Chicago, USA) 1947 in seinem berühmt gewordenen Büchlein The Crime of Our Age.
Die „Bekenntnis-Schrift“ von Carl von Clausewitz

„Die Deutschen müßten Engel oder Heilige sein, um zu vergessen und zu vergeben, was sie an Ungerechtigkeiten und Grausamkeiten zweimal in einer Generation zu erleiden hatten, ohne daß sie ihrerseits die Alliierten herausgefordert hätten. Wären wir Amerikaner so behandelt worden, unsere Racheakte für unser Leiden würden keine Grenzen kennen.“
Reverend Ludwig A. Fritsch, Ph. D., D. D. emer., Chicago, 1948

„Die Geschichte, wie sie heute geschrieben und vermittelt wird, ist zu oft nur ein grobes Gemisch aus Unwahrheiten, Überbleibseln der alliierten Propaganda im Zweiten Weltkrieg, Halbheiten, Märchen und Mythen, die zur Indoktrinierung des Heeres der Trottel geschickt zubereitet werden“
Gautier, Philippe, französischer Historiker: Aus: Deutschenangst, Deutschenhaß: Entstehung, Hintergründe, Auswirkungen, S. 276.

„Wenn den Deutschen noch so großes Unrecht angetan wird, findet sich doch immer ein obskurer deutscher Professor, der so lange an der Objektivität herumbastelt, bis er bewiesen hat, daß die Deutschen Unrecht getan haben.“
Staël, Germaine de, Baronin, (1766-1817), französische Schriftstellerin: (De l’Allemagne, 1810.)

„Die Deutschen waren streng genommen im Recht, den Angriff auf London eine Vergeltungsmaßnahme zu nennen.“
Patrick Maynard Stuart Blackett, Baron, britischer Physiker und Nobelpreisträger: Zit. in: National Zeitung, Nr. 44, 23. Oktober 1992, S. 9, 10, 11.

„Wir müssen nicht nur dafür sorgen, alle deutschen Handelsfirmen und deutschen Unternehmungen in allen Ländern auszurotten, sondern auch dafür, daß wir diese Handelsbeziehungen selbst in die Hand bekommen.“
Carson, Edward (Sir), (1854-1935), Mitglied des engeren britischen Kriegsrats: In Portsmouth am 28. 12. 1917. Zit. in: Dr. jur. W. Schocken, Wie soll Frieden werden?

„Sie müssen sich darüber im klaren sein, daß dieser Krieg nicht gegen Hitler oder den Nationalsozialismus geht, sondern gegen die Kraft des deutschen Volkes, die man für immer zerschlagen will, gleichgültig, ob sie in den Händen Hitlers oder eines Jesuitenpaters liegt.“
Winston Churchill Zit. in: Emrys Hughes

„Deutschland wird zu stark, wir müssen es zerschlagen.“
Winston Churchill, (1874-1965), britischer Premierminister: Zu US-General Robert E. Wood, November 1936. Zit. in: Peter H. Nicoll, Englands Krieg gegen Deutschland, S. 82.

„Ich möchte keine Vorschläge hören, wie wir die Kriegswirtschaft sowie die Maschinerie ausser Gefecht setzen können, ich möchte Vorschläge haben, wie wir die deutschen Flüchtlinge bei ihrem Entkommen aus Breslau braten können.“
Winston Churchill, (1874-1965), britischer Premierminister: Zit. in: Juan Maler, Die Unvollendete, S. 27.

„Das unverzeihliche Verbrechen Deutschlands vor dem Zweiten Weltkrieg war der Versuch, seine Wirtschaftskraft aus dem Welthandelssystem herauszulösen und ein eigenes Austauschsystem zu schaffen, bei dem die Weltfinanz nicht mehr mitverdienen konnte.“
Winston Churchill zu Lord Robert Boothby, zit. in: Sidney Rogerson, Propaganda in the Next War (Vorwort zur 2. Auflage 2001), ursprünglich 1938 erschienen.

„Nicht die politischen Lehren Hitlers haben uns in den Krieg gestürzt: Anlaß war diesmal der Erfolg seines Versuches, eine neue Wirtschaft aufzubauen. Die Wurzeln des Krieges waren: Neid, Gier und Angst.“
Fuller, John Frederick Charles („J.F.C.“), britischer General und Historiker: Zit. in: Joachim Nolywaika, Die Sieger im Schatten ihrer Schuld, S. 35.

„England und Frankreich haben den Krieg erklärt. Nicht Deutschland, sondern England und Frankreich haben die Friedensvorschläge zurückgewiesen und nicht nur auf Fortsetzung, sondern auch auf seiner Ausweitung bestanden. Die englischen und französischen Imperialisten wollten diesen Krieg in einen Weltkrieg verwandeln…“
Maier-Dorn, Emil, deutscher Zeitgeschichtsforscher und Publizist: Aus: Alleinkriegsschuld, Unkenntnis oder Feigheit?, S. 51.

„Es ist unsere Sache, die moralische und kulturelle Blockade Deutschlands zu organisieren und diese Nation zu vierteilen. Es ist unsere Sache, endlich einen Krieg ohne Gnade zu erwirken.“
Lecache-Lifschitz, Bernard, Le droit de vivre, 18. 12. 1938.

„Millionen von Mark müssen noch in Deutschland sein, die nur darauf warten, den Besiegten entrissen zu werden. Wir brauchen keine Angst zu haben. Deutschland wird zahlen können. Wir werden Deutschland sein Geld abpressen und so selber größer und fetter werden. Also los aufs Ziel mit erneuter Kraft! Gold winkt dem Sieger! Deutschland kann uns zahlen! Zwingen wir es dazu“
John Bull, 1917. Zit. in: Dr. jur. W. Schocken, Wie soll Frieden werden? Äußerungen englischer, französischer und amerikanischer Staatsmänner zu deutschen Vergleichsvorschlägen, Berlin: Verlag Karl Curtius, 1918.

„Was von Herrn Hitler erwartet wird, ist, daß er Deutschland im Bund der monopolistischen Staaten aufgehen läßt. Die friedliebenden Nationen sind stärker bewaffnet als Sie es sind, Herr Hitler, und sie haben unbegrenzte Hilfsquellen zu ihrer Verfügung und werden Ihnen fraglos den Krieg erklären, wenn Sie sich nicht ihrem Willen unterwerfen und mit diesem Gerede von einem ’souveränen Staat‘ fortfahren“
Lewis, Wyndham, englischer Schriftsteller, Maler und Kritiker: Zit. in: Robert O’Driscoll, The New World Order and the Throne of the anti-Christ, S. 231.

„Deutschland wünscht Einheit, und England wünscht ihm Zersplitterung; Deutschland will selbständig sein, und England strebt danach, es industriell zu unterjochen…“
Marx, Karl, (1818-1883): In einem Artikel der Neuen Rheinischen Zeitung vom 6. 9. 1848.

„Man kann nur warten – und hoffen. Hitler bietet die Möglichkeit, zum Nachkriegsfriedensstifter zu werden. … Einem solchen Gewinn dürfte ruhig der Versailler Vertrag geopfert werden.“
Omaha World-Herold, 9. März 1936, Kommentar zur Besetzung der entmilitarisierten Zone in Deutschland und zu Hitlers Friedenssicherungsvorschlägen:. Zit. in: Charles C. Tansill, Die Hintertür zum Kriege, S. 346.

„Frankreich ist heute politisch sehr stark: Durch eine große und siegreiche Armee und durch mächtige Bündnisse. Aber auch wenn die Bündnisse fünfhundert Jahre lang mit Italien, England, Amerika standhalten, ohne sich auch nur einen Augenblick zu lockern, wird jeder weitsichtige Mensch Frankreich dennoch nur einen Rat geben können: Verlaßt Euch nicht darauf! Vernichtet Deutschland im eigentlichen Sinne, tötet seine Menschen, besiedelt das Land mit anderen Völkern….“
Rathenau, Walter, deutscher Außenminister, Brief an Frankreich, 6. Februar 1920.

„Ich will den Frieden – und ich werde alles daransetzen, um den Frieden zu schließen. Noch ist es nicht zu spät. Dabei werde ich bis an die Grenzen des Möglichen gehen, soweit es die Opfer und Würde der deutschen Nation zulassen. Ich weiß mir Besseres als Krieg! Allein, wenn ich an den Verlust des deutschen Blutes denke – es fallen ja immer die Besten, die Tapfersten und Opferbereitesten, deren Aufgabe es wäre, die Nation zu verkörpern, zu führen. Ich habe es nicht nötig, mir durch Krieg einen Namen zu machen wie Churchill. Ich will mir einen Namen machen als Ordner des deutschen Volkes; seine Einheit und seinen Lebensraum will ich sichern, den nationalen Sozialismus durchsetzen, die Umwelt gestalten.“
(Adolf Hitler nach Beendigung des Frankreich-Feldzuges in einem Gespräch mit seinem Architekten Prof. Hermann Giesler. Zit. in: Giesler, Ein anderer Hitler, Seite 395.)

„… es geht nicht darum, daß die Auschwitzlüge von einigen wenigen Unbelehrbaren verbreitet wird … es steht viel mehr auf dem Spiel. Wer die Wahrheit über die nationalsozialistischen Vernichtungslager leugnet, gibt die Grundlagen preis, auf denen die Bundesrepublik Deutschland errichtet worden ist.“
Ex-Oberlandesgerichts-Direktor Rudolf Wassermann (Die Welt vom 28.04.1994, Seite 4)

„Ich wollte Held sein, aber ich bin Terrorflieger geworden.Ich kann dieses (Kriegsverbrechen) nicht verteidigen.“
Harold Nash, Britisches Bombenkommando, Der Bombenkrieg, ZDF, 04.02.2003

„Was ist das für ein Volk, das seine ‚Großvätergeneration‘ in Ausstellungen als Mörder verunglimpft und gleichzeitig seine ‚Enkelgeneration‘ als ‚Fremdenlegionäre der US-Polizei‘ in dieselben Partisanengebiete schickt?“
Werner Nixdorf, 1999

„Man kann sich heute nicht in Gesellschaft um Deutschland bemühen; man muß es einsam tun wie ein Mensch, der mit seinem Buschmesser im Urwald Bresche schlägt und den nur die Hoffnung erhält, daß irgendwo im Dickicht andere an der gleichen Arbeit sind…“
(Ernst Jünger – Das abenteuerliche Herz)

„Wer immer die Doktrin von der Schuld eines ganzen Volkes akzeptiert, hilft mit, die Entwicklung der wahren Demokratie zu zerstören, die sich auf Autonomie und Verantwortung des Individuums gründet.“
(Bruno Bettelheim „Aufstand gegen die Masse“ S. 307-310)

Zitat

Bekenntnis-Schrift Carl von Clausewitz

„Ich glaube und bekenne, daß ein Volk nichts höher zu achten hat, als die Würde und Freiheit seines Daseins; daß es diese mit dem letzten Blutstropfen verteidigen soll; daß es keine heiligere Pflicht zu erfüllen, keinem höheren Gesetze zu gehorchen hat; daß der Schandfleck einer feigen Unterwerfung nie zu verwischen ist; daß dieser Gifttropfen in dem Blute eines Volkes in die Nachkommenschaft übergeht und die Kraft später Geschlechter lähmen und untergraben wird; daß man die Ehre nur einmal verlieren kann; daß die Ehre des Königs und der Regierung eins ist mit der Ehre des Volkes und das einzige Palladium seines Wohles; daß ein Volk unter den meisten Verhältnissen unüberwindlich ist in dem großmütigen Kampfe um seine Freiheit; daß selbst der Untergang dieser Freiheit nach einem blutigen und ehrenvollen Kampfe die Wiedergeburt des Volkes sichert und der Kern des Lebens ist, aus dem einst ein neuer Baum die sichere Wurzel schlägt.
Ich erkläre und bekenne der Welt und Nachwelt, daß ich die falsche Klugheit, die sich der Gefahr entziehen will für das Verderblichste halte, was Furcht und Angst einflößen können. Daß ich die warnenden Begebenheiten alter und neuer Zeit, die weisen Lehren ganzer Jahrhunderte, die edlen Beispiele berühmter Völker nicht in dem Taumel der Angst unserer Tage vergesse, und die Weltgeschichte hingebe für das Blatt einer lügenhaften Zeitung.
Verdient dieser Glaube in mir und in den mir Gleichgesinnten die Verachtung und den Hohn unserer Mitbürger? Die Nachwelt entscheide darüber!“

Carl von Clausewitz (Kleine Schriften)